Der AI Act gilt. Und keiner sagt dir, was du jetzt tun sollst

Irgendwer im Betrieb tippt Kundenanfragen in ChatGPT. Der Steuerberater hat etwas von Schulungspflicht erzählt, im Netz steht überall etwas anderes, und die Texte, die du findest, sind für Juristen geschrieben. Dieses Buch beantwortet die Frage, die du eigentlich hast: Was muss ich tun, und was nicht?

Für wen das geschrieben ist

  • Für Betriebe mit drei bis fünfzig Leuten, in denen KI längst benutzt wird.
  • Für Einzelunternehmer, die wissen wollen, ob sie überhaupt gemeint sind.
  • Nicht für Softwarehäuser, die selbst KI-Systeme bauen. Die brauchen mehr als ein Taschenbuch.

Das Buch

Zwei Stunden lesen, dann weißt du, woran du bist

94 Seiten, zwölf Betriebe durchgerechnet, von der Tischlerei über die Werbeagentur bis zur Ordination. Vier Vorlagen zum Abschreiben: KI-Verzeichnis, Richtlinie, Schulungsnachweis, Kennzeichnungstexte. Und du erfährst, wie viel davon dich gar nichts angeht. Von den acht verbotenen Praktiken etwa sind es genau zwei, die einen normalen Betrieb überhaupt treffen können.

Ohne Paragrafendeutsch. Ohne Kurs, den du pro Kopf zahlst. Ohne Abo.

Buchcover: AI Act für kleine Betriebe, die KI-Verordnung 2026 verständlich erklärt.

Taschenbuch 15,94 €, Kindle 7,99 €

Zum Vergleich: KI-Schulungen am Markt kosten zwischen 9,90 € und 399 € je Person, ein Inhouse-Workshop 1.500 bis 7.000 € für die Gruppe. Das Buch zahlst du einmal, und es bleibt im Betrieb, auch wenn nächstes Jahr jemand Neues anfängt. Wer Kindle Unlimited hat, liest es ohne Aufpreis.

Geschrieben von Philipp Rainer, der auf dieser Seite 992 österreichische Betriebswebsites darauf geprüft hat, ob KI-Dienste sie überhaupt lesen dürfen, und der die Verordnung seit der Omnibus-Einigung Satz für Satz mitverfolgt. Kein Anwalt, und das steht auch im Buch.

Selbst getestet und geprüft von Phil zuletzt am 28. August 2026Rechtsstand laufend nachgesehen

„Das steht doch alles im Internet

Stimmt, verstreut über dreißig Seiten. Das Problem ist ein anderes: Ein großer Teil davon ist auf dem Stand vor dem Digital Omnibus und nennt Fristen, die es so nicht mehr gibt. Wer danach plant, bereitet sich auf einen Termin im August 2026 vor, der in Wahrheit auf Dezember 2027 verschoben wurde.

„Ich habe doch nur vier Leute

Artikel 4 kennt keine Untergrenze. Die Europäische Kommission nennt in ihren Fragen und Antworten genau diesen Fall: Ein Betrieb, dessen Leute ChatGPT für Werbetexte oder Übersetzungen nutzen, ist erfasst. Was dann zu tun ist, ist überschaubar. Aber man muss es wissen.

„Und wenn sich das Gesetz wieder ändert?“

Dann steht es hier auf dieser Seite, mit Datum und mit der Seitenzahl im Buch. Genau dafür ist die Adresse gedruckt worden. Ein Buch über laufendes Recht ohne Nachpflegestelle wäre in einem halben Jahr Altpapier.

Der Stand heute

Seit dem Redaktionsschluss am 27. August 2026 hat sich nichts geändert. Alles im Buch gilt unverändert. Zuletzt nachgesehen am 28. August 2026.

Die Zeitleiste

Was wann gilt

Verschoben wurden die Pflichten für Hochrisiko-Systeme. Alles, was einen normalen Betrieb trifft, gilt längst.

WasSeit wann
Verbotene Praktiken2. Februar 2025
KI-Kompetenz der Mitarbeiter (Artikel 4)2. Februar 2025
Pflichten für Anbieter großer Modelle2. August 2025
Kennzeichnung von KI-Inhalten (Artikel 50)2. August 2026
Hochrisiko-Systeme, erste Gruppeverschoben auf Dezember 2027
Hochrisiko-Systeme, zweite Gruppeverschoben auf August 2028

Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744, abgerufen am 28. August 2026.

Wo das Buch aufhört

Es ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall, und bei einem eigenen KI-Produkt gehört eine Anwältin dazu. Wer außerdem nur die eine Frage hat, ob ihn die Schulungspflicht trifft, bekommt die Antwort auch im Schnelltest hier auf der Seite, in zwei Minuten und gratis. Das Buch lohnt sich für den, der es danach richtig machen will.

Kurz gefragt

Häufige Fragen

Ist das Buch noch aktuell?
Der Rechtsstand ist der 27. August 2026, also die KI-Verordnung nach dem Digital Omnibus. Auf dieser Seite steht, was sich seither geändert hat. Solange die Liste leer ist, gilt das Buch unverändert.
Brauche ich das Buch, oder reicht die Website?
Für den Überblick reicht die Website. Das Buch nimmt einen der Reihe nach durch alle Pflichten, mit zwölf durchgerechneten Betrieben und Kennzeichnungstexten zum Abschreiben. Wer das zusammenhängend lesen will, ist mit dem Buch schneller.
Was kostet es?
Das Taschenbuch kostet 15,94 €, die Kindle-Ausgabe 7,99 €. Wer Kindle Unlimited hat, liest die digitale Fassung ohne Aufpreis. Stand 28. August 2026.
Gilt der AI Act auch für ganz kleine Betriebe?
Ja. Die Pflicht zur KI-Kompetenz aus Artikel 4 macht keinen Unterschied nach Betriebsgröße und gilt seit 2. Februar 2025. Auch Einzelunternehmer sind erfasst, sobald sie KI im Rahmen ihrer Arbeit einsetzen.