Nano Banana: Googles Bild-KI, ohne das Rätselraten
Erst Nano Banana, dann Pro, jetzt die 2, und niemand sagt einem, was man davon braucht. Hier steht die ganze Reihe in einer Zeitleiste, was das aktuelle Modell kann, was es kostet und woran man seine Bilder erkennt. Alle Angaben stammen aus Googles eigenen Veröffentlichungen.
- Modelle in 18 Monaten
- 3Modelle in 18 Monateneines davon ist die Wahl
- in der Gemini-App
- 0 €in der Gemini-Appmit Tageslimits
- höchste Auflösung
- 4Khöchste AuflösungText im Bild inklusive
Die Reihe, als Zeitleiste
Der Name war nie geplant: Nano Banana hieß die Testversion, unter der Googles Bildmodell im Sommer 2025 anonym auftauchte, und der Spitzname überlebte alle offiziellen Bezeichnungen. Dahinter stecken drei Modelle.
Nano Banana
August 2025
offiziell: Gemini 2.5 Flash Image
Der Spitzname einer Testversion blieb hängen, das Modell wurde zum Netzphänomen. Stärke: Fotos bearbeiten, ohne dass Gesichter sich verändern.
Nano Banana Pro
November 2025
offiziell: Gemini 3 Pro Image
Die Studioqualität-Stufe: mehr Weltwissen, sauberer Text im Bild, gedacht für Aufgaben, bei denen sachliche Genauigkeit zählt.
Nano Banana 2aktuell
26. Februar 2026
offiziell: Gemini 3.1 Flash Image
Das aktuelle Standardmodell: Pro-Fähigkeiten in Flash-Geschwindigkeit. Ersetzt in der Gemini-App das Pro-Modell als Voreinstellung.
Wo es läuft und was es kostet
Für den Hausgebrauch reicht die Gemini-App oder gemini.google.com: Nano Banana 2 ist dort ohne Bezahlung nutzbar, mit Tageslimits. Die Abos Google AI Pro und Ultra heben die Limits an und halten für Abonnenten zusätzlich Nano Banana Pro bereit, erreichbar über das Dreipunktmenü beim Neugenerieren. Daneben steckt das Modell in Googles KI-Modus der Suche, in der Entwickler-Schnittstelle und im Videowerkzeug Flow.
Googles eigene Faustregel zur Wahl: die 2 für Geschwindigkeit und Alltag, Pro nur für Aufgaben, bei denen jede sachliche Einzelheit stimmen muss. Wer nie ein Modell ausgewählt hat, nutzt bereits die 2.
Woran man die Bilder erkennt, und was das Gesetz will
Jedes Nano-Banana-Bild trägt ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen, zusätzlich koppelt Google die Bilder an die C2PA-Herkunftsnachweise. In der Gemini-App lässt sich jedes verdächtige Bild hochladen und prüfen, ob Google-KI es erzeugt hat. Das ist auch die Gegenprobe für die Fälle, die wir unter Betrug mit KI erkennen beschreiben.
Wer erzeugte Bilder veröffentlicht, hat seit 2. August 2026 selbst eine Pflicht: Nach Artikel 50 der KI-Verordnung müssen KI-Bilder als solche erkennbar sein. Was das für Betriebe heißt, steht auf unserer Seite zur KI-Schulungspflicht.
Selbst getestet und geprüft von Philzuletzt am 15. August 2026Quelle: Googles Ankündigungen vom 26. Februar 2026 und 8. Oktober 2025, im Original gelesen
Häufige Fragen
- Was kostet Nano Banana?
- In der Gemini-App ist Nano Banana 2 ohne Bezahlung nutzbar, mit Tageslimits, deren genaue Höhe Google nicht dauerhaft festschreibt. Wer die Abos Google AI Pro oder Ultra bezahlt, bekommt höhere Limits und behält zusätzlich Zugriff auf Nano Banana Pro über das Dreipunktmenü beim Neugenerieren eines Bildes. Für Entwickler läuft das Modell über die Gemini-API mit Abrechnung je Bild.
- Nano Banana 2 oder Nano Banana Pro, was soll ich nehmen?
- Googles eigene Einordnung vom Februar 2026: Nano Banana 2 für schnelle Erzeugung, präzises Befolgen von Anweisungen und Abgleich mit der Bildersuche, Nano Banana Pro für hochpräzise Aufgaben mit maximaler sachlicher Genauigkeit. Für alles Alltägliche ist die 2 die richtige Wahl, sie ist ohnehin die Voreinstellung.
- Was kann Nano Banana 2 konkret?
- Laut Googles Ankündigung: lesbaren Text ins Bild setzen und sogar Text im Bild übersetzen, bis zu fünf Personen und 14 Objekte über mehrere Bilder hinweg gleich aussehen lassen, Auflösungen von 512 Pixeln bis 4K, freie Seitenverhältnisse, und es zieht für Fakten Bilder und Informationen aus der Google-Suche heran, etwa für Infografiken.
- Erkennt man, dass ein Bild von Nano Banana stammt?
- Ja, auf zwei Ebenen. Jedes Bild trägt ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen, und Google koppelt das mit den C2PA-Herkunftsnachweisen. In der Gemini-App lässt sich ein Bild hochladen und prüfen, ob es von Google-KI stammt, diese Prüfung wurde laut Google seit November über 20 Millionen Mal genutzt. Fürs eigene Veröffentlichen gilt seit 2. August 2026 zusätzlich die Kennzeichnungspflicht aus Artikel 50 der KI-Verordnung.
- Gibt es eine Altersgrenze?
- Ja, Google gibt die Bilderzeugung ab 18 Jahren frei. Verfügbarkeit und Funktionsumfang unterscheiden sich zudem je nach Land und Kontotyp.
- Brauche ich Nano Banana überhaupt, wenn ich nur den Hintergrund wegwill?
- Nein. Für das reine Freistellen eines Fotos braucht es kein Bildmodell und kein Konto: Unser Freisteller macht das direkt im Browser, ohne dass das Foto hochgeladen wird. Nano Banana lohnt sich, wenn etwas Neues ins Bild soll, nicht wenn etwas raus soll.
Mehr zum Thema: Bilder mit KI erstellen, Schritt für Schritt, Hintergrund entfernen ohne Hochladen und Googles KI-Modus erklärt.