Warum kommt so ein Mist dabei heraus?
Meistens liegt es nicht am Programm, sondern an der Anweisung. Füg deinen Prompt ein, dann siehst du, welche von acht Angaben fehlt.
Worauf geprüft wird
- Rolle
- Klarer Auftrag
- Für wen
- Länge
- Form der Antwort
- Grenzen
- Material
- Ton
Dazu ein Blick darauf, ob persönliche Daten im Text stehen, die dort nicht hingehören.
Selbst getestet und geprüft von Phil zuletzt am 13. August 2026Regelprüfung, kein Sprachmodell
Eine Formprüfung, keine inhaltliche
Sie erkennt, ob die acht Angaben vorhanden sind, die einen Arbeitsauftrag von einer Frage unterscheiden. Das ist eine Formprüfung, keine inhaltliche. Ein vollständiger Prompt kann trotzdem das Falsche verlangen.
Anbieter, die dir versprechen, deinen Prompt „mit KI zu optimieren“, schicken ihn an ein Sprachmodell. Das kostet Geld, dauert länger, und dein Text landet bei einem Dritten. Für das, was hier passiert, braucht es das nicht.
Prompts scheitern an dem, was nicht drinsteht
ChatGPT-Prompts scheitern fast nie daran, dass die KI zu dumm ist. Sie scheitern daran, dass etwas fehlt: für wen der Text ist, wie lang er werden soll, in welchem Ton, in welcher Form, und was ausdrücklich nicht drinstehen darf.
Der Prüfer liest deine Anweisung und sagt dir, welche dieser Angaben fehlt. Er schreibt nichts um und schickt nichts weg, er zeigt dir die Lücke, damit du sie selbst schließt. Wer seinen Prompt zweimal so verbessert hat, macht es beim dritten Mal von allein richtig.
Wenn du das systematisch lernen willst, steht im Prompt-Grundkurs dieselbe Sache mit sechzehn Beispielen davor und danach.
Häufige Fragen
- Zählt das als KI-Schulung für meinen Betrieb?
- Nein. Diese Prüfung ist ein Werkzeug, keine Unterweisung. Betriebe in Österreich, die Beschäftigte mit KI arbeiten lassen, brauchen nach Artikel 4 der KI-Verordnung eine nachweisbare Schulung; dafür gibt es den Videokurs unter /ki-unterweisung. Die Prompt-Prüfung ist eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt die Unterweisung aber nicht.
- Verbessert das Werkzeug meinen Prompt mit KI?
- Nein, und das ist Absicht. Es prüft gegen feste Regeln, die im Browser laufen. Deshalb heißt es Prüfer und nicht Verbesserer. Der Vorteil: Es ist nachvollziehbar, kostenlos, und dein Text verlässt deinen Rechner nicht.
- Wird gespeichert, was ich eingebe?
- Nein. Die Prüfung läuft vollständig im Browser. Es geht nichts an den Server, es wird nichts gespeichert und nichts gezählt.
- Was ist der wichtigste der acht Punkte?
- Die Grenzen. Ein Prompt ohne Verbote lädt zum Erfinden ein, und erfundene Zahlen sieht man der Antwort nicht an. „Verwende nur, was im Text steht“ ist der wirksamste Satz überhaupt.
- Acht von acht Punkten, ist der Prompt dann gut?
- Er ist vollständig. Ob er das Richtige verlangt, kann eine Regelprüfung nicht wissen. Das siehst du erst an der Antwort.
- Warum warnt es bei Telefonnummern und E-Mail-Adressen?
- Weil solche Angaben in einem Chatfenster meist nichts zu suchen haben und beim Kopieren aus einem Dokument leicht übersehen werden. Die Erkennung ist bewusst grob und schlägt lieber einmal zu oft an.
Wie man Fragen von Grund auf stellt, steht unter Wie stelle ich einer KI richtig eine Frage? Fertige Prompts zum Kopieren gibt es unter Vorlagen.