KIplatz: die KI aus Österreich, die der Community gehört

KIplatz ist eine kostenlose KI aus Österreich. Sie rechnet auf den PCs ihrer Mitglieder, ein Rechenzentrum braucht sie nicht, und unter jeder Antwort stehen die Quellen. Hier steht, wie sie funktioniert, was mit deinen Fragen passiert und wie du mitmachst. Offen gesagt: Es ist unser eigenes Projekt.

  • 0 € kostet es, heute und später kein Abo, keine Credits zu kaufen
  • Wien ist der Standort des Servers er vermittelt nur, gerechnet wird bei den Mitgliedern
  • 28 MB Programm für Windows Windows 11, ohne Administratorrechte

Viele PCs statt einem Rechenzentrum

Bei den großen Anbietern landet jede Frage in einem Rechenzentrum. Hier stellst du deine Frage, der Server in Wien sucht einen PC der Community, der gerade frei ist, und dieser PC schreibt die Antwort. Hat dein eigener Rechner eine Grafikkarte ab 6 GB Grafikspeicher, antwortet er selbst, nach dem ersten Herunterladen des Modells auch ohne Internet. Geschrieben wird mit offenen Modellen unter freier Lizenz.

Wie viele PCs gerade mitmachen, wie viele Fragen beantwortet und wie viele Textabschnitte aufbereitet sind, steht live auf der Startseite von kiplatz.at. Die Zahlen wachsen mit jedem Gerät, das dazukommt.

Logo von KIplatz: ein grünes Symbol aus sechs Personen im Kreis und der Schriftzug KIplatz auf dunkelgrünem Grund
Sechs Personen im Kreis: das Zeichen der Community. Logo: KIplatz.
Karte von Österreich, Deutschland und der Schweiz mit Beispielorten der PCs, die bei KIplatz mithelfen, und dem Vermittlungsserver in Wien
Die Geräte stehen an Beispielorten, wo die Mitglieder wohnen, weiß niemand. Bild: KIplatz, Stand 7. Oktober 2026.

Jede Antwort zeigt, woher sie kommt

Unter jeder Antwort stehen die Textstellen, aus denen sie entstanden ist, zum Beispiel ein Absatz aus einem Wikipedia-Artikel oder von einer Nachrichtenseite. Klickst du auf „Details zur Antwort“, siehst du außerdem, wie viele Sätze der Antwort aus diesen Quellen stammen, welches Gerät der Community geantwortet hat und wie lange es gebraucht hat.

Dabei sagt dir KIplatz bei jeder Antwort, wie gut sie belegt ist. Es gibt drei Stufen, und so liest du sie:

Belegt aus einer Quelle

Der Satz steht so in einer der Quellen, die unter der Antwort verlinkt sind. Du kannst ihn dort mit einem Klick nachlesen. Bei den meisten Sätzen ist das der Fall.

Aus Quellen gefolgert

Die KI hat den Satz aus mehreren belegten Stellen zusammengesetzt, wörtlich steht er so nirgends. Das ist meistens richtig. Geht es um etwas Wichtiges, lies kurz in der verlinkten Quelle nach.

Ohne Quelle, aus eigenem Wissen

Für diesen Satz hat die KI keine Quelle gefunden und sagt dir das offen, statt eine zu erfinden. Bei einer allgemeinen Erklärung ist das in Ordnung. Bei Zahlen, Preisen und Jahreszahlen prüfst du besser nach.

Was in keiner Quelle steht, sagt die KI, statt etwas zu erfinden. Stimmt eine Antwort trotzdem nicht, drückst du den Daumen nach unten und schreibst dazu, wie es richtig wäre. Hat ein zweites Gerät der Community das geprüft, gilt die Berichtigung für alle. So wird das Wissen besser, ohne dass jemand deine Gespräche liest.

Deine Fragen bleiben bei dir

Datenschutz steckt hier in der Bauart, du musst ihn in keiner Einstellung suchen. Der Server in Wien sieht so wenig wie möglich, und zu jedem Punkt steht auf kiplatz.at die Stelle, an der du es selbst nachsiehst.

  • Deine Gespräche liegen auf deinem PC oder Handy, nicht am Server.
  • Der PC, der antwortet, sieht nur den Text der Frage: keinen Namen, keine Adresse.
  • Der Server in Wien löscht E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Kontonummern aus der Frage, bevor sie weitergeht.
  • Mit deinen Gesprächen wird nicht trainiert. Gelernt wird nur aus allgemeinen Wissensfragen ohne Namen, und das schaltest du unter Einstellungen ab.
  • Keine Werbung, keine Tracker, kein Handel mit Daten. Server und Mails liegen bei der IPAX GmbH in Wien.

Was die KI lernt, steht vorher für alle sichtbar in einer öffentlichen Lernliste. Und im Programm zeigt dir „Was verlässt meinen Rechner“ jede Verbindung, die dein PC aufbaut. Du musst es also nicht glauben, du kannst nachsehen.

Ohne Milliarden, dafür mit der Community

KIplatz gibt es seit September 2026, und es wächst mit jedem PC, der mitmacht. Wer das Tempo und die Breite von ChatGPT, Claude oder Gemini erwartet, wird heute noch warten müssen und manche Frage unbeantwortet sehen. Das Ziel war aber nie, die großen Anbieter zu ersetzen. Das Ziel ist zu zeigen, dass eine ordentliche KI auch ohne Milliarden für Rechenzentren läuft, mit Datenschutz und mit Quellen unter jeder Antwort. Und dass am anderen Ende Menschen sitzen, die man erreicht.

Deshalb ist jeder eingeladen, der mithelfen will. Mitmachen ist freiwillig und kostet nichts. Jede Meldung im Forum bekommt binnen 48 Stunden eine Antwort. Was umgesetzt wird, steht unter „Neu im Programm“, auf Wunsch mit dem Namen dessen, der es vorgeschlagen hat. Wer Fehler meldet, Quellen beisteuert oder der KI mit einem Skill eine neue Aufgabe beibringt, baut mit. Und wer nur seinen PC laufen lässt, hilft genauso.

Konto anlegen, Programm holen, Empfehlung übernehmen

  1. 1 Konto anlegen Mit E-Mail-Adresse und Passwort, oder mit Google oder GitHub. Deine Adresse sieht kein anderes Mitglied.
  2. 2 Programm für Windows 11 holen Ein ZIP mit rund 28 MB, entpacken, starten. Windows fragt nicht nach Administratorrechten, das Programm richtet sich in deinem Benutzerordner ein.
  3. 3 Unter „Rechenkraft teilen“ auf „Empfehlung übernehmen“ Dann hilft dein PC erst mit, wenn du 2 Minuten lang nichts tust, und hört auf, sobald du zurück bist. Am Akku macht er von selbst Pause, Stopp wirkt sofort.

Wer nur fragen will, braucht kein Programm: Am Handy, am Mac oder unter Linux öffnest du kiplatz.at/app im Browser und meldest dich mit deinem Konto an. Eine Probefrage geht auf der Startseite sogar ohne Konto, und sie wird nicht gespeichert.

Du willst nur fragen

Dafür reicht jeder PC ab 4 GB Arbeitsspeicher. Ist dein Rechner gerade ausgelastet, antwortet ein freier PC der Community, und du merkst es nur an der Zeile unter der Antwort.

Dein PC soll selbst antworten

Dafür braucht er eine Grafikkarte ab 6 GB Grafikspeicher und 16 GB Arbeitsspeicher. Das Modell mit 2 bis 5 GB lädt das Programm einmal herunter, danach antwortet dein PC auch ohne Internet.

Dein PC soll beim Wissen mithelfen

Dafür reichen ein einfacher Prozessor und 6 GB Arbeitsspeicher. Der PC fasst Texte zusammen und legt sie ins gemeinsame Wissen, das schafft auch ein älteres Notebook.

Du bist am Handy

KIplatz läuft im Browser auf jedem iPhone und Android-Gerät, du öffnest kiplatz.at/app und meldest dich an. Eigene Apps für die Stores sind angekündigt.

KIplatz ausprobieren

Wer dahintersteht: dieselbe Person wie hinter kialltag.at

KIplatz hat Philipp Rainer aus Laakirchen angestoßen, derselbe, der kialltag.at schreibt. Die beiden Seiten laufen getrennt: kialltag.at erklärt und vergleicht KI-Werkzeuge aller Anbieter, die Schwesterseite betreibt eine eigene KI, die einer Community gehört. Wo KIplatz auf kialltag.at vorkommt, steht das dabei, so wie hier. Finanziert wird das Projekt aus eigener Tasche, ohne Investoren und ohne Werbung, und mit Daten wird nicht gehandelt. Der Sitz ist in Oberösterreich, der Server steht in Wien, und die Community reicht über Österreich, Deutschland und die Schweiz, mit Englisch als zweiter Sprache.

Selbst getestet und geprüft von Phil zuletzt am 7. Oktober 2026Jede Angabe am 7. Oktober 2026 auf kiplatz.at nachgelesen

Häufige Fragen

Was ist KIplatz?
KIplatz ist eine kostenlose KI aus Österreich, die einer Community gehört. Sie läuft auf den PCs der Mitglieder, ein Server in Wien vermittelt nur die Fragen. Angestoßen hat sie im September 2026 Philipp Rainer aus Laakirchen, der auch kialltag.at betreibt.
Ist KIplatz wirklich kostenlos?
Ja. Programm, Antworten und Community kosten nichts, es gibt keine Bezahlstufe und keine kaufbaren Credits. Credits bekommt, wer mithilft. Sie bringen Vorrang bei den Antworten, aber kein Geld und keine Kryptowährung.
Ist KIplatz eine ChatGPT-Alternative?
Für Alltagsfragen ja: Du fragst wie bei ChatGPT, bekommst aber unter jeder Antwort die Quellen dazu. Ein Ersatz für die großen Anbieter will es nicht sein. Es ist ein junges Community-Projekt und zeigt, dass eine ordentliche KI auch ohne Milliarden und ohne Rechenzentrum läuft.
Was passiert mit meinen Fragen bei KIplatz?
Deine Gespräche bleiben auf deinem PC oder Handy, am Server liegen sie nicht. Antwortet ein anderer PC der Community, sieht er nur den Text der Frage, keinen Namen und keine Adresse. Mit deinen Gesprächen wird nicht trainiert. Gelernt wird nur aus allgemeinen Wissensfragen ohne Namen, und das drehst du unter Einstellungen ab.
Welchen PC brauche ich dafür?
Zum Fragen reicht jeder PC ab 4 GB Arbeitsspeicher, am Handy der Browser. Mit einer Grafikkarte ab 6 GB Grafikspeicher und 16 GB Arbeitsspeicher antwortet dein PC selbst, danach auch ohne Internet. Das Programm gibt es für Windows 11, fragen kannst du von Mac, Linux und Handy über die Webseite.
Erfindet KIplatz Antworten?
Unter jeder Antwort stehen die Auszüge, aus denen sie stammt, und in den Details steht, wie viele Sätze belegt sind. Was in keiner Quelle steht, sagt die KI dazu. Falsche Antworten berichtigen die Mitglieder mit dem Daumen nach unten, ein zweites Gerät prüft die Berichtigung, danach gilt sie für alle.
Wie kann ich mitmachen?
Konto anlegen, das Programm für Windows holen und unter Rechenkraft teilen einstellen, wie viel dein PC mithelfen darf. Er arbeitet nur, wenn du ihn gerade nicht brauchst, am Akku macht er Pause. Mitreden geht im Forum, Mitbauen in der Werkstatt, beides mit demselben Konto.

Mehr zum Thema: was mit deinen Daten bei KI-Diensten passiert, warum eine KI Dinge erfindet und ChatGPT, Claude und Gemini im Vergleich.