Ist deine Website für ChatGPT überhaupt erreichbar?
Immer mehr Kunden fragen zuerst eine KI statt Google. Dieser Check zeigt in Sekunden, ob ChatGPT, Perplexity und Claude deine Website abrufen dürfen, oder ob eine Sperre sie aussperrt, von der du nichts weißt.
- 12 Kennungen geprüft OpenAI, Perplexity, Anthropic, Amazon, Google
- 12,9 % der Betriebe sperren meist ohne es zu wissen
- 0 € ohne Anmeldung läuft im Browser
Prüfauftrag
Geprüft wird nur die öffentlich erreichbare Startseite. Nichts wird gespeichert außer dem Ergebnis für zehn Minuten, damit Doppelprüfungen deine Seite nicht belasten.
Selbst getestet und geprüft von Phil zuletzt am 15. August 2026Kennungen nach den Unterlagen von OpenAI, Perplexity, Anthropic, Amazon und Google, Stand 25. August 2026
Aus der eigenen Erhebung, August 2026
Wer heute „Installateur in der Nähe“ in ChatGPT eintippt, bekommt drei Namen genannt. Ob deiner dabei ist, entscheidet sich einen Schritt vorher.
- 992
- Betriebswebsites geprüft
- 12,9 %
- sperrten mindestens einen Dienst aus
- 9 von 10
- dieser Sperren standen in keiner robots.txt
Die Sperren kamen aus Schutzeinstellungen, die der Hoster gesetzt hatte und von denen die Betreiber nichts wussten. Nachzulesen in der Studie zu 992 österreichischen Betriebswebsites.
Was der Test abfragt
Zwölf Kennungen, einzeln geprüft
Damit ein Dienst dich nennen kann, muss er deine Seite lesen dürfen. Das regelt eine kleine Textdatei auf deinem Server. Der Test ruft sie ab und sagt dir für jeden Sammler einzeln, ob er hereindarf.

OAI-SearchBot
OpenAI, holt Seiten für Antworten in ChatGPT
PerplexityBot
Perplexity, nennt Quellen direkt in der Antwort
Claude-SearchBot
Anthropic, holt Seiten für Antworten in Claude
Amzn-SearchBot
Amazon, entscheidet über Antworten von Alexa
Amzn-User
Amazon, holt live eine Seite für eine Alexa-Frage
GPTBot
OpenAI, sammelt für das Training
ClaudeBot
Anthropic, sammelt für das Training
Amazonbot
Amazon, sammelt für Produkte und Modelle
Google-Extended
Google, entscheidet über Gemini und die KI-Übersicht
Oft ist einer davon gesperrt, ohne dass es jemand entschieden hätte, weil eine Vorlage, ein Sicherheitsmodul oder der Hoster es so eingerichtet hat. Die Prüfung ist kostenlos und dauert ein paar Sekunden. Wer danach wissen will, ob er in den Antworten tatsächlich vorkommt, findet das im Bericht heraus.
Häufige Fragen
- Was prüft der KI-Sichtbarkeitscheck genau?
- Zwei Dinge. Erstens die robots.txt deiner Website: Sie wird nach RFC 9309 ausgewertet, für jede der zwölf Kennungen einzeln. Zweitens ruft der Check die Startseite mit den Kennungen von OAI-SearchBot, PerplexityBot, Claude-SearchBot, Amzn-SearchBot, ChatGPT-User, Perplexity-User, Claude-User und Amzn-User ab und vergleicht mit einem gewöhnlichen Browserabruf. Weicht das Ergebnis ab, sperrt der Server, meist eine Firewall oder ein Schutzdienst.
- Warum taucht mein Betrieb in ChatGPT nicht auf, obwohl nichts gesperrt ist?
- Erreichbarkeit ist die Voraussetzung, keine Garantie. Ob eine Seite als Quelle genannt wird, hängt danach vom Inhalt ab: klare Antworten auf konkrete Fragen, nachvollziehbare Angaben zu Ort und Leistung, sauber ausgezeichnete Daten. Der Check sagt dir, ob die Tür offen ist, nicht, ob jemand hereinkommt.
- Ist eine Sperre für GPTBot oder ClaudeBot schlecht für die Sichtbarkeit?
- Nein. Die beiden sammeln Inhalte für das Training der Modelle, mit den Suchergebnissen hat das nichts zu tun. OpenAI führt die Einstellungen ausdrücklich getrennt: Wer OAI-SearchBot erlaubt und GPTBot sperrt, bleibt in der ChatGPT-Suche sichtbar und hält seine Inhalte trotzdem aus dem Training heraus.
- Meine Website sperrt einen Dienst auf Serverebene. Was jetzt?
- Solche Sperren stecken fast immer in den Schutzeinstellungen des Hosters oder in einem Dienst wie Cloudflare, oft als Voreinstellung gegen Bots. In der Verwaltung des Hosters lässt sich die jeweilige Kennung freigeben. In der Stichprobe vom August 2026 standen 9 von 10 Sperren in keiner robots.txt, die Betreiber hatten sie nie selbst gesetzt.
- Speichert der Check meine Daten?
- Die eingegebene Adresse wird für die Prüfung verwendet und das Ergebnis zehn Minuten zwischengespeichert, damit Doppelprüfungen die geprüfte Seite nicht belasten. Es wird kein Konto verlangt, keine E-Mail-Adresse und kein Verlauf angelegt.
Mehr zum Thema: die Studie zu 992 österreichischen Betriebswebsites und Websites, die für Suche und KI-Dienste offen gebaut sind.