Man beschreibt in einem Satz, was auf dem Bild sein soll, und bekommt nach wenigen Sekunden eines geliefert. Je genauer die Beschreibung, desto näher kommt das Ergebnis an das, was man im Kopf hatte.
Selbst getestet und geprüft von Phil zuletzt am 12. September 20265 Minuten Lesezeit
- Phase
- Im Alltag anwenden
- Lesezeit
- 5 Minuten
- Zuletzt geprüft
- 12. September 2026
Das Prinzip ist dasselbe wie beim Text, nur mit Bildern statt Wörtern: Das Programm hat unzählige Fotos und Zeichnungen samt Bildunterschrift gesehen und daraus gelernt, welche Beschreibung zu welchem Aussehen gehört.

Wie es abläuft
Du schreibst, was zu sehen sein soll. Nach ein paar Sekunden kommt ein Bild. Gefällt es nicht, änderst du die Beschreibung oder bittest um eine neue Fassung.
Die meisten großen Programme können das inzwischen direkt im selben Fenster, in dem man auch schreibt. Meist mit einer Mengenbegrenzung pro Tag in der kostenlosen Fassung.
Motiv, Umgebung, Licht und Stimmung nennen
Zu wenig: „Ein Hund.“
Ergebnis: irgendein Hund, irgendwo.
Besser: „Ein alter Golden Retriever schläft auf einem abgewetzten Perserteppich vor einem Kachelofen. Warmes Nachmittagslicht von links. Fotografisch, ruhig, keine Menschen im Bild.“
Vier Angaben helfen fast immer:
- Was. Hauptmotiv
- Wo. Umgebung
- Licht und Stimmung. Morgenlicht, Gegenlicht, trüb, warm
- Art. Foto, Aquarell, Bleistiftskizze, Kinderbuchillustration
Wofür man es im Alltag brauchen kann
- Einladungskarten für Geburtstag oder Feier
- Ein Bild für den Vereinsaushang oder das Pfarrblatt
- Illustrationen für eine Präsentation, wo sonst ein Stockfoto stünde
- Eine Idee sichtbar machen: „So ungefähr stelle ich mir die Terrasse vor“
Schrift im Bild, Hände und genaue Anzahlen
Damit du dich nicht ärgerst:
- Schrift im Bild. Wird oft verstümmelt. Besser das Bild ohne Text erzeugen und die Schrift danach selbst einsetzen.
- Hände und Finger. Es ist besser geworden, aber bei Gruppen tauchen weiterhin sechs Finger auf.
- Genaue Anzahlen. „Fünf Äpfel“ ergibt oft vier oder sieben.
- Ein bestimmtes reales Gebäude oder eine reale Person. Man bekommt etwas Ähnliches, nicht das Richtige.
Keine lebenden Personen, keine geschützten Figuren
Kurz und ohne Panik, aber es gehört gesagt:
- Keine lebenden Personen nachbauen. Ein Bild, das jemanden erkennbar zeigt, ohne dass er zugestimmt hat, verletzt sein Recht am eigenen Bild.
- Keine geschützten Figuren. Bekannte Comicfiguren oder Markenlogos sind geschützt, auch wenn das Programm sie erzeugt.
- Nicht im Stil eines lebenden Künstlers. Rechtlich umstritten, und gegenüber dem Künstler unfair.
- Kennzeichnen, wo es zählt. Wer KI-Bilder öffentlich verwendet, sollte dazuschreiben, dass sie erzeugt wurden, bei allem, was für ein echtes Foto gehalten werden könnte, gilt das umso mehr.
Für Einladungen, Vereinsblätter und private Zwecke ist all das unproblematisch, solange man keine echten Personen und keine fremden Marken nachbaut.
Wenn du nur den Hintergrund eines vorhandenen Fotos loswerden willst, brauchst du keinen Bilderdienst: Unser Freisteller läuft direkt im Browser, kostenlos und ohne dass das Foto hochgeladen wird.
Googles eigenes Bildmodell trägt den Spitznamen Nano Banana und ist in der Gemini-App ohne Bezahlung nutzbar. Was die drei Fassungen können und welche man nimmt, haben wir eigens aufgeschrieben.
Häufige Fragen
- Kann ich KI-Bilder gewerblich nutzen?
- Die großen Anbieter erlauben das in ihren Bedingungen meist. Heikel wird es, wenn erkennbare Personen, Marken oder geschützte Figuren im Bild sind.
- Warum haben die Leute auf KI-Bildern manchmal sechs Finger?
- Weil das Programm die Bildstruktur nachbildet und nicht zählt. Bei Händen und genauen Anzahlen ist das bis heute die häufigste Schwachstelle.
- Muss ich KI-Bilder kennzeichnen?
- Bei allem, was für ein echtes Foto gehalten werden könnte, ist ein Hinweis angebracht. Für Werbung und öffentliche Verwendung gibt es zunehmend verbindliche Kennzeichnungspflichten.
Bewerbungsfoto aus dem Selfie
Wenn aus dem Ausprobieren ein Bild werden soll, das jemand ernst nimmt: zwölf Bewerbungsfotos aus einem Handyfoto, fertig in einer Minute.
Zuletzt geprüft am 12. September 2026. KI-Anbieter ändern Preise und Funktionen laufend. Wenn dir etwas auffällt, das nicht mehr stimmt, schreib mir kurz.