Boniersystem für Feste: der Gast boniert selbst

Beim Zeltfest laufen Kinder mit Zetteln herum, an der Theke stapeln sich die Bestellungen, und niemand weiß, wie viele Bier offen sind. Hier scannt der Gast den Code am Tisch, und an der Theke steht eine einzige Zahl: 13 Bier.

  • 399 € einmalig keine Miete je Fest
  • 0 Geräte für Kellner die Gäste haben ihre
  • 1 Tag bis es läuft ab eurer Speisekarte

Zwei Abende, die jeder kennt

Der Mann am Zapfhahn zapft eins nach dem anderen

Es ist halb neun, das Zelt ist voll. Ein Kind bringt einen Zettel an die Theke, dreißig Sekunden später das nächste. Auf jedem stehen zwei, drei Bier. Also wird zwei- oder dreimal gezapft, dann weggestellt, dann wieder von vorn. Zwanzig Zettel ergeben zwanzig Mal Anlaufen. Dass insgesamt siebenundvierzig Bier offen sind, sieht in dem Moment niemand.

Beim Anhänger ist es umgekehrt und genauso mühsam. Der Ofen ist voll, es riecht gut, und das Telefon läutet. Also Hände abwischen, abheben, erklären, dass es zwei Stunden dauert, auflegen, weitermachen. Nach dem dritten Mal ist die Pizza im Ofen zu lange drin.

Bierzelt am Abend, im Vordergrund ein Tablet und ein Bondrucker neben Gläsern auf der Theke

Statt zwanzig Zetteln steht an der Theke eine Zeile: 13 Bier. Einmal hinstellen, dreizehn zapfen, grün drücken. Der Bon sagt dann, welcher Tisch welche bekommt.

Damit niemand seine Zeit verliert

Für wen das gebaut ist

  • Vereine mit einem Fest im Jahr

    Feuerwehr, Sportverein, Musikkapelle, Landjugend.

  • Stände und Anhänger

    Pizza, Kebap, Imbiss. Ein Fenster, eine Schlange, ein Telefon, das dauernd läutet.

  • Gastgärten mit wenig Personal

    Wo an einem schönen Abend zwei Leute vierzig Tische bedienen.

Wer das gebaut hat

Philipp Rainer aus Laakirchen. Das System läuft auf meinem eigenen Server, ich habe es selbst geschrieben, und die Rechnung dahinter ist mit 22 Selbsttests abgesichert, die bei jeder Änderung mitlaufen. Wenn am Fest etwas klemmt, ruft ihr nicht in einer Zentrale an.

Von der Speisekarte bis zum Fest

An einem Tag eingerichtet

  1. 01

    Ihr schickt mir eure Karte

    Ein Foto der Speisekarte oder eine Liste genügt. Daraus wird die digitale Karte, mit euren Preisen und euren Bezeichnungen. Abtippen müsst ihr nichts.

  2. 02

    Ich richte es ein und drucke die Codes

    Jeder Tisch bekommt seinen eigenen QR-Code zum Aufkleben. Küche und Theke bekommen ihren Bildschirm. Das dauert einen Tag, nicht eine Woche.

  3. 03

    Am Fest läuft es

    Der Gast scannt, bestellt, sieht die Wartezeit. Bei euch kommt der Bon heraus, mit Tischnummer. Beim ersten Fest bin ich erreichbar, wenn etwas klemmt.

Jeder Bildschirm, den ihr dabei bedient, steht auf einer eigenen Seite zum Durchsehen: von der Speisekarte bis zum Tagesabschluss. Dort läuft auch ein Musterfest, an dem ihr mit dem eigenen Telefon bestellen könnt.

Ohne Miete je FestOhne Geräte für die KellnerOhne MonatsbetragOhne Beteiligung am UmsatzOhne App für die Gäste

Nachgemessen, nicht behauptet

Mein Schwiegervater bestellt nicht am Handy

Der Anstoß kam von meinem Schwiegervater. Er weigert sich, im Restaurant per Handy zu bestellen: alles zu klein, er kann nichts lesen, er will eine Karte in der Hand halten. Das ist keine Nörgelei, das ist bei einem Zeltfest die Mehrheit der Gäste.

Also ist die Bestellkarte in 20 Pixel Grundschrift gebaut statt in den üblichen 14, jede Tippfläche ist mindestens 48 Pixel hoch, und bei 320 Pixel Bildschirmbreite ragt nichts über den Rand. Alles im Browser nachgemessen, nicht geschätzt.

Beim Prüfen ist mir dabei ein eigener Fehler aufgefallen: Wenn der Küchenbildschirm den Server nicht erreicht, stand dort zuerst nur „Wird geladen“, endlos, ohne Erklärung. Im Zelt, wo genau das passiert, hätte der Wirt auf einen Bildschirm gestarrt, der nichts sagt. Jetzt steht dort, dass keine Verbindung besteht und dass Bestellungen weiter beim Kellner eingehen.

Der Code nimmt Arbeit weg. Er zwingt niemanden.
Die Papierkarte bleibt am Tisch, der Kellner geht weiter herum.

Was so etwas sonst kostet

Einmal 399 Euro, und dann nichts mehr

Die üblichen Systeme rechnen monatlich oder je Veranstaltung ab, dazu kommen Anfahrt, Aufbaupauschale und Miete für jedes Gerät. Ein Verein mit einem Fest im Jahr zahlt damit zwölf Monate für zwei Tage.

WegWas anfälltGeräte
Monatsabo49 bis 229 € im Monat, das ganze Jahrmeist extra
Miete je FestTagesmiete je Gerät, dazu Aufbaupauschale und Kilometergeldfür jeden Kellner eines
Hier399 € einmalig, mit Einrichtungein Bildschirm je Stelle

Fremdpreise von den öffentlichen Preisseiten und Mietrechnern der Anbieter, abgefragt am 31. August 2026.

Termin fürs nächste Fest anfragen →

Was beim ersten Gespräch immer kommt

Drei Einwände, gleich beantwortet

Unsere Gäste sind zu alt für so etwas

Deshalb ist die Karte in 20 Pixel Grundschrift gebaut statt in den üblichen 14, und jede Tippfläche ist mindestens 48 Pixel hoch. Nachgemessen, nicht geschätzt. Vor allem aber: Die Papierkarte bleibt am Tisch liegen und der Kellner geht weiter herum. Wer bestellen will wie immer, bestellt wie immer. Der Code nimmt Arbeit weg, er zwingt niemanden.

Im Zelt gibt es kein Netz

Die Karte wird einmal geladen und bleibt dann im Telefon, auch wenn das Netz zusammenbricht. Nur das Abschicken braucht kurz Verbindung. Klappt es nicht, steht es unmissverständlich da: dem Kellner sagen, dann geht die Bestellung sofort an die Theke. Der Küchenbildschirm holt alle fünf Sekunden nach, statt eine dauerhafte Verbindung zu halten, die im Zelt ohnehin abreißt.

Wir werden dann von Bestellungen überrannt

Genau dafür ist die Bremse eingebaut. Das System zählt mit, wie schnell ihr wirklich abarbeitet, und rechnet daraus die Wartezeit. Wird sie zu lang, nimmt es von selbst nichts mehr an. Und über allem steht der Stopp-Knopf: Einmal drücken, und es kommt nichts mehr herein, egal was die Rechnung sagt.

Der Unterschied zum Bonieren

Wer tippt, braucht ein Gerät. Hier tippt der Gast.

Ein Boniersystem im üblichen Sinn gibt dem Kellner ein Gerät in die Hand. Er nimmt die Bestellung auf, tippt sie ein, und sie geht an Küche und Theke. Das funktioniert gut, und es kostet ein Gerät je Kellner, jedes Fest aufs Neue.

Hier bonieren die Gäste. Sie haben ihr Telefon ohnehin dabei, also braucht ihr keine Geräte für die Kellner, keine Rückgabe und keine Kaution. Was ihr braucht, ist ein Bildschirm in der Küche, einer an der Theke und der Bondrucker, den ihr wahrscheinlich schon habt. Der Kellner geht deshalb nicht weg, er bringt nur, statt aufzunehmen.

Und weil die Bestellungen digital hereinkommen, kann das System mitzählen. Es weiß, wie viele Bier offen sind, wie schnell die Theke wirklich arbeitet und wann es genug ist. Ein Zettelstapel weiß das nicht.

Das ist ein Bestellsystem, keine Registrierkasse. Es steht vor einer Kasse, nicht an ihrer Stelle. Ob euer Fest eine braucht, hängt am Umsatz und an der Art der Veranstaltung; ein kleines Vereinsfest ist unter bestimmten Bedingungen befreit. Verbindlich sagt euch das der Steuerberater.

Häufige Fragen

Preis, Geräte und die Registrierkasse

Was kostet es insgesamt?
Einmalig 399 Euro für das System, mit Einrichtung. Keine Miete je Fest, kein Monatsbetrag, keine Beteiligung am Umsatz. Wer Geräte braucht, kann sie dazumieten oder die eigenen verwenden: Ein Bondrucker mit Netzanschluss kostet im Handel etwa 220 bis 300 Euro, ein Android-Tablet 100 bis 150. Die Gäste brauchen gar nichts, die haben ihr Telefon dabei.
Brauchen wir Tablets für die Kellner?
Nein, und das ist der Unterschied zu den üblichen Systemen. Beim Bonieren tippt der Kellner, dafür braucht jeder ein Gerät. Hier tippt der Gast auf seinem eigenen Telefon. Ihr braucht nur einen Bildschirm in der Küche und einen an der Theke, und das darf ein altes Tablet oder ein Handy sein.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Ein Tag, ab dem Moment, wo ich eure Karte habe. Die QR-Codes kommen als PDF zum Ausdrucken und Auflegen.
Können wir damit auch kassieren?
Bezahlen am Telefon lässt sich einschalten, inklusive Trinkgeld mit Aufrunden-Knopf. Es ist beim ersten Fest aus, weil es sich lohnt, zuerst das Bestellen laufen zu sehen. Wichtig zu wissen: Das System ist keine Registrierkasse, dazu unten mehr.
Was sieht die Küche, was die Theke?
Zwei getrennte Bildschirme, und zwei Ansichten auf jedem. „Machen“ zählt gleiche Artikel über alle Bestellungen zusammen: Wer am Zapfhahn steht, sieht „13 Bier“ und bleibt stehen. „Bringen“ zeigt es nach Tisch, damit der Kellner weiß, wohin. Auf Knopfdruck kommt der Bon heraus.
Bekommen wir eine Auswertung?
Ja. Tages- und Monatsauswertung nach Artikel, mit Menge und Umsatz, Trinkgeld getrennt ausgewiesen, als CSV für den Steuerberater. Damit sieht man auch, was ausgegangen ist und wovon man beim nächsten Fest mehr braucht.
Ersetzt das unsere Registrierkasse?
Nein, und es tritt auch nie so auf. Eine Registrierkasse nach der österreichischen Sicherheitsverordnung braucht eine Signatureinheit, ein Datenerfassungsprotokoll und eine Anmeldung bei FinanzOnline. Das leistet dieses System nicht. Es steht vor einer Kasse, nicht an ihrer Stelle. Ob euer Fest überhaupt eine braucht, hängt am Umsatz und an der Art der Veranstaltung, ein kleines Vereinsfest ist unter bestimmten Bedingungen befreit. Verbindlich sagt euch das der Steuerberater.
Was passiert nach dem Fest?
Die Auswertung bleibt euch, die Karte auch. Beim nächsten Fest ändert ihr die Preise und legt wieder los. Es fällt nichts an, solange nichts läuft.

Selbst getestet und geprüft von Phil zuletzt am 31. August 2026Selbst gebaut und im Betrieb geprüft

Nächster Schritt

Schick mir ein Foto von eurer Speisekarte

Mehr braucht es nicht für den Anfang. Ich baue daraus die digitale Karte und zeige euch, wie es am Handy aussieht. Erst wenn ihr sagt, das passt, wird abgerechnet.