Alexa+ bleibt länger gratis als gedacht

Wer am Echo schon mit der neuen Alexa spricht, zahlt auch nach dem 15. September nichts. Ein Abo kommt später nur, wenn du es selbst abschließt.

Werkzeuge27. September 20262 Minuten Lesezeit

Mann mit Kaffeetasse lehnt an einer Küchenzeile und schaut auf einen Echo-Bildschirm mit Kalender und Wetter
Bild: Amazon

Seit Mai kursiert der 15. September als Ende der Gratiszeit für Alexa+, die neue Sprachassistentin auf den Lautsprechern von Amazon. Müssen Nutzer in Österreich jetzt zahlen? Auf der eigenen Produktseite läuft sie auch am 27. September noch als kostenloser Testbetrieb.

Dort verspricht der Konzern auch, alle Teilnehmer mindestens 30 Tage vor dem Ende zu informieren. Wer bis heute keine Nachricht bekommen hat, spricht also bis mindestens Ende Oktober gratis mit ihr.

Ohne Amazon Prime kostet die neue Version 22,99 Euro

Nach dem Testbetrieb gehört die Assistentin ohne Aufpreis zur Mitgliedschaft bei Amazon Prime. Wer die nicht hat, zahlt 22,99 Euro im Monat.

Frau schneidet Kräuter an einem Küchentisch, daneben zeigt ein Echo Show ein Rezept für Lasagne
Bild: Amazon

Von selbst schließt der Händler dieses Abo aber nicht ab. Abgebucht wird erst, wenn du dich selbst dafür anmeldest.

275,88 Eurokostet Alexa+ ohne Prime im Jahr, gut das Dreifache des Prime-Jahresabos, in dem sie schon enthalten ist.

Wer die Assistentin nach dem Test behalten will, fährt mit der Mitgliedschaft also günstiger. Sie kostet in Österreich 89,90 Euro im Jahr, monatlich sind es 8,99 Euro.

Von Alexa+ zurück zur gewohnten Sprachsteuerung

Wer mit der neuen Version nicht warm wird, kann wieder aussteigen. Die ursprüngliche Assistentin bleibt auf den Geräten, der Wechsel geht so:

  • Zum Lautsprecher sagen: „Alexa, beende den Early Access.“
  • Oder am Handy oder Computer im Amazon-Konto unter „Meine Mitgliedschaften und Abonnements“ auf „Early Access beenden“ tippen, hier die Anleitung dazu.

Sehr alte Geräte wie der Echo Dot der 1. Generation oder die ersten beiden Modelle der Echo Show bekommen die neue Version gar nicht. Auf ihnen bleibt alles, wie es war.

Amazon Alexa versteht jetzt ganze Gespräche

Dahinter steckt künstliche Intelligenz. Feste Befehle braucht es nicht mehr: Du redest ganz normal, darfst dazwischenreden und mittendrin das Thema wechseln.

  • Sie merkt sich, was du magst, und schlägt dazu Serien oder Rezepte vor.
  • Abläufe richtest du auf Zuruf ein, etwa „Wecke mich um 7 Uhr mit Licht und Kaffee“.
  • Ein Gespräch, das du am Echo beginnst, führst du am Handy in der App weiter.

Wer ein neueres Gerät hat und sie noch nicht nutzt, kann sich auf der Anmeldeseite bei Amazon für eine Einladung anmelden. Der Test läuft nur auf Deutsch.

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Geprüft von Phil zuletzt am 27. September 2026