ChatGPT spricht jetzt mit 2 deutschen Stimmen

ChatGPT hat jetzt 2 deutsche Stimmen, Sonna und Miko. Wer nichts zahlt, bekommt aber nur die abgespeckte Version. Was das Abo bringt und wie du umstellst.

ChatGPT16. Oktober 20263 Minuten Lesezeit

Wer mit ChatGPT lieber redet als tippt, kann seit Donnerstag 2 deutsche Stimmen auswählen, Sonna und Miko. Was haben Gratisnutzer in Österreich davon? Sie bekommen nur die abgespeckte Version des neuen Sprachmodells, und das mit Zeitlimit.

Ein Handy mit dem Sprachchat von ChatGPT: ein blauer Kreis mit Wolken auf weißem Bildschirm vor blauem Himmel
Bild: OpenAI

Das neue Modell heißt GPT-Live-1.1 und steckt hinter dem Sprachchat, in der App genauso wie im Browser. OpenAI hat es am 15. Oktober in den Versionshinweisen angekündigt und verspricht natürlichere Akzente in allen Sprachen.

Man kann ihm ins Wort fallen, weil es zuhört, während es redet.

Schon bei der Vorstellung im Juli hat OpenAI zugegeben, dass das Modell in manchen Sprachen mit fremdem Akzent oder holprig spricht. In der Hilfe stehen Sonna und Miko jetzt als eigene deutsche Stimmen, zusätzlich zu 9 allgemeinen wie Arbor, Juniper oder Maple. Auswählen kann man sie in den Einstellungen unter Stimme.

Wer ChatGPT kostenlos nutzt, hört die kleine Version

Gratisnutzer sprechen mit GPT-Live-1.1 Quip, einer abgespeckten Fassung. Die Sprechzeit ist begrenzt und kann sich ändern, das volle Modell gibt es erst ab dem Plus-Abo.

  • Gratis: abgespeckte Version, begrenzte Zeit
  • Go um 7,99 € im Monat: abgespeckte Version, 3 Stunden
  • Plus um 23 €: volles Modell, 3 Stunden
  • Pro um 103 €: volles Modell, 15 Stunden
3 StundenSprachchat in 24 Stunden kosten in Österreich mit der abgespeckten Version 7,99 € im Monat, mit dem vollen Modell 23 €.

Alle Preise sind inklusive Umsatzsteuer. Gezählt wird immer über die letzten 24 Stunden, und bei Go kann Werbung eingeblendet werden.

Live sucht im Gespräch auch im Internet und merkt sich frühere Chats.

ChatGPT hebt die Tonaufnahmen 30 Tage auf

Was man im Sprachchat sagt, steht danach als Text im Chatverlauf. Die Tonaufnahme dazu speichert OpenAI 30 Tage. Löscht man den Chat, ist auch die Aufnahme spätestens nach 30 Tagen weg.

Nur archivieren reicht dafür nicht.

Fürs Training macht OpenAI einen Unterschied zwischen Text und Ton. Ist in den Datenkontrollen der Schalter „Das Modell für alle verbessern“ eingeschaltet, darf OpenAI die Abschriften der Gespräche zum Trainieren verwenden. Die Tonaufnahmen selbst nur, wenn man das extra erlaubt.

Wer das nicht will, schaltet den Schalter einfach aus.

So versteht ChatGPT Deutsch besser

Gleich unter der Stimme gibt es in den Einstellungen auch die Sprache. Stellt man dort Deutsch ein, hilft das dem Programm, gesprochene Sätze richtig zu verstehen.

Wer mitten im Gespräch die Stimme wechselt, startet damit einen neuen Anruf im selben Chat. Ob Sonna und Miko schon auf jedem Konto auftauchen, hängt laut OpenAI von Land und Konto ab.

Liest du hier öfter? KI-Alltag bei Google als bevorzugte Quelle setzen, dann taucht die Seite in deinen Suchergebnissen weiter oben auf.

Geprüft von Phil zuletzt am 16. Oktober 2026